EMDR

Was ist das denn? 

 

"Eye movement desensitization and reprocessing" (Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung)

 

Es handelt sich um eine in den USA entwickelte Therapieform zur Behandlung von Traumafolgeschäden. In Deutschland wird diese Methode seit 1991 angewendet und wurde 2006 vom wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

 

Was ist ein Trauma?

 

Extreme Belastungen hinterlassen bei den Betroffenen oft seelische Verletzungen, die ohne professionelle Hilfe nicht aufgearbeitet werden können.

Die natürliche Fähigkeit jedes Menschen, Informationen zu verarbeiten und so belastende Erlebnisse zu überwinden, ist hier verlorengegangen. Die Person erfährt eine tiefgreifende psychische Verletzung. Das erschütternde Erlebnis kann nicht verarbeitet werden und somit ist die Möglichkeit nicht mehr gegeben, zu seinem inneren Gleichgewicht zurückzufinden. Die Person entwickelt Traumafolgeschäden.

 

Die EMDR-Therapie hilft die körpereigenen Verarbeitungsmechanismen zu aktivieren und die Selbstheilung anzustoßen.

 

Durch spezielle angeleitete Augenbewegungen wird die, durch die posttraumatische Belastung, gestörte Synchronisation der Hirnhälften wieder ermöglicht.

Die Fähigkeit des Klienten, sich dem Trauma wieder vorsichtig und dosiert zu nähern, wird gestärkt.

 

EMDR ist eine Therapiemethode, die in einen für den Klienten individuell erarbeiteten und abgestimmten Therapieplan eingebracht werden kann.

 

In einem persönlichen Gespräch erkläre ich Ihnen gerne das Vorgehen und die Wirkungsweise dieser bemerkenswerten Therapie.

 

IN EIGENER SACHE

 

Mein besonderes Interesse gilt der Traumabehandlung von Soldaten, die nach ihrem Einsatz in einem Krisengebiet an einer Posttraumatischen Belastungsreaktion ( PTBS ) erkrankt sind.

 

Schon während meiner Fachzahnarztausbildung habe ich mit Soldaten in einer speziellen Sprechstunde gearbeitet. Weiterhin war ein Schwerpunkt in meiner Zahnarztpraxis die Durchsanierung von angehenden Rekruten.

 

Als Angehöriger eines an PTBS Erkrankten bin ich selbst täglich mit den Problemen und Belastungen konfrontiert. Ich weiß, wie schwierig ein Zusammenleben sein kann und wie viele Mißverständnisse auftreten können.

 

Der Leidensdruck des Betroffenen ist sehr groß und er fühlt sich oftmals nicht verstanden und reagiert aggressiv oder zieht sich in sich selbst zurück.

Die Erlebnisse und Erfahrungen sind so entsetzlich, daß es einfach nicht möglich ist, darüber zu sprechen. Scham, Schuldgefühle und Angst lassen den Betroffenen in sprachlosem Entsetzen verstummen. Der Druck, welcher sich in der Familie durch die Kommunikationsschwierigkeiten aufbaut, belastet zusätzlich.

 

Auch die Angehörigen einer an PTBS erkrankten Person fühlen sich hilflos und wissen nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Sie fühlen sich überfordert und allein gelassen. Der Partner, Sohn oder Vater ist plötzlich nicht mehr der, der er vorher war.

 

Eine Beratung kann Ihnen als Angehöriger helfen, zu verstehen, was passiert ist und wie Sie sich verhalten können.

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