Winterdepression

 

Winterdepression- was kann ich dagegen tun ?

 

 

Die Tage werden kürzer und die dunklen Stunden bestimmen diese Jahreszeit.

Bei vielen Menschen stellt sich ein Gefühl der Traurigkeit und der Niedergeschlagenheit ein. Sie fühlen sich lustlos und haben keinen Antrieb.

 

Warum ist das so? Durch das Tageslicht wird die Menge des gebildeten Hormons Melatonin reguliert. Dies geschieht über die Netzhaut unserer Augen. Je dunkler die Jahreszeit, je weniger Melatonin wird abgebaut.

Durch die Bildung von Melatonin wird dem Körper signalisiert, daß er sich zur Ruhe begeben und in den Schlafmodus wechseln kann.

Morgens wird das Melatonin nach dem Aufwachen durch den Reiz des Tageslichtes abgebaut und der Körper fährt normaler Weise wieder in den Aktivmodus hoch.

 

Wenn jedoch die Tage nicht so hell sind wie im Sommer und es nach dem Aufstehen noch trüb und dunkel ist, dann wird nicht genug Melatonin abgebaut und der Körper verbleibt in diesem Schlafmodus. Der Reiz „ Tageslicht „ fehlt. Der Antrieb wird gedämpft.

 

 

Eine sogenannte „Saisonale Depression“ kann sich durch den Lichtmangel bei einigen Menschen einstellen.

Keine Lust aufzustehen, trübe Gedanken und Antriebslosigkeit können die Folge sein.

Es können Schlafstörungen auftreten, Freudlosigkeit und die betroffen Personen befällt ein regelrechter Heißhunger auf Süßes. Der Serotoninspiegel ist durch die vermehrte Melatoninproduktion abgesenkt.

 

Der Körper kurbelt mit der Aufnahme von Süßigkeiten die Ausschüttung von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon, an.

 

Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen sich durchaus das eine oder andere Stückchen Schokolade oder was immer Sie mögen.

 

Schon haben Sie einen Schritt getan, um sich besser zu fühlen.

 

Was können Sie noch tun, um diesem sogenannten Winterblues entgegenzuwirken ?

 

Gleichen Sie den Lichtmangel durch ausgedehnten Aufenthalt im Freien aus. Gehen Sie viel Spazieren und bewegen Sie sich an der frischen Luft.

Eine Lichttherapie ist bei der Behandlung der Winterdepression sehr hilfreich. Der Patient wird vor eine 2500 bis 10000 Lux Tageslicht-Vollspektrumlampe gesetzt, über einen Zeitraum von 30 min bis max. eine Stunde.

Dadurch wird die Dauer des Tageslichtes verlängert und die Melatoninausschüttung wird verringert.

 

Kümmern Sie sich um sich selbst ! Seien Sie achtsam mit sich !

 

Lesen Sie ein schönes Buch, hören Sie gute Musik. Treffen Sie sich mit Freunden.

Auch ein Wellnesstag kann Ihre Stimmung aufhellen. Alles was Ihnen gut tut ist hilfreich.

 

Achten Sie auf vitaminreiche und abwechslungsreiche Kost.

 

Ihre Psychotherapeutin kann Ihnen in einem vertrauensvollen Gespräch helfen, diese Episode besser zu verstehen und Strategien zur besseren Bewältigung entwickeln. Sie kann Ihnen helfen, Ressourcen zu aktivieren und gegenzusteuern.

 

Sollten die Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten und sich Ihr Gesamtzustand verschlechtern, dann sollten Sie sich zur Abklärung unbedingt in ärztliche Behandlung begeben.

Es kann sich durchaus um eine echte Depression handeln, die behandelt werden muss.

 

Seien Sie achtsam !

 

 

 

 

 

 

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